Region lädt zum „Tag des offenen Denkmals“ - Auf den Spuren des ältesten Baustoffs aller Zeiten: Holz

30.08.2012

Am 9. September werden wieder Tore geöffnet, welche sonst nicht frei für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Liebhaber alter Baukunst und kulturhistorischer Denkmäler haben die Möglichkeit unter dem diesjährigen Thema „Holz“ ganz tief in die Geschichte des ältesten Baustoffes aller Zeiten zu blicken.

  • Am „Tag des offenen Denkmals“ geht’s hoch hinaus. In Waibstadt in der katholischen Kirche und in der Stadtkirche in Vaihingen an der Enz werden unter anderem die Dach- und Glockenstühle präsentiert. Mit festem Schuhwerk kann von 14 bis 17 Uhr an geführten Touren teilgenommen werden.
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    „Von Streben, Rauten und Flößeraugen“ handelt die Führung durch die Bietigheimer Fachwerkstadt. Die Führung zu vergangener sowie neuzeitiger Baukunst startet um 11 Uhr am Hornmoldhaus. Um 15 Uhr an der Rommelmühle in Bissingen brechen die Teilnehmer zu einer geführten Wanderung zu „Holz- und Wasserwegen“ auf. Ganz im Zeichen des Themas „Holz“ geht es hier um die Geschichte der Enztal-Flößer.
    Die Alte Kelter in Schwaigerns Ortsteil Stetten, gibt zum einen Einblick in den mächtigen Zweckbau der Renaissance, zum anderen in die 400 Jahre alte Geschichte vom Transport von Tannen und Fichten mit Flößern und Fuhrwerken aus dem Schwarzwald auf der Enz bis nach Stetten.

  • In Ubstadt-Weiher und all seinen Stadtteilen haben am 9. September sämtliche Kirchen ihre Pforten geöffnet und laden zur Besichtigung ein. Im Firstsäulenständerhaus in Zeutern, mit einzigartiger Bauweise, werden unter anderem römische Messinstrumente und Handwerksbücher ausgestellt und hinter dem Restaurant „Weinschlauch“ kann eine Schreinerei besichtigt werden. Ein Katapult-Schießgerät aus dem alten Rom- der „Skorpion“ ist im Römermuseum in Stettfeld zu bewundern. Hier wird auch zum letzten Mal die Sonderausstellung „UNESCO-Welterbe Limes“ gezeigt.
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    Der Abschluss des Tages wird musikalisch. Acht Drehorgelspieler und –Spielerinnen zeigen an neun Drehorgeln ihr Können und bringen in einem Konzert die Brackenheimer Jakobus Kirche zum Erklingen. Von der „Kleinen Nachtmusik“ Mozarts bis „Die diebische Elster“ von Rossini wird den Besuchern ein wahrer Ohrenschmaus garantiert.